AKW soll ohne Austausch der beschädigten Dampferzeuger nicht wieder ans Netz dürfen

Weiterlesen: AKW Neckarwestheim II: Gefährliche Risse(19.06.20) Untersuchungen im AKW Neckarwestheim II haben im September 2019 zum dritten Mal in Folge Schäden in den Dampferzeugern aufgedeckt. Fast 300 Rohre weisen zum Teil tiefgehende Risse auf. Expert*innen warnen, dass ein Bruch der Rohre einen Störfall bis hin zur Kernschmelze auslösen könnte. Trotzdem hatte das Umweltministerium in Stuttgart den Reaktor - wie schon nach den Rissfunden im Herbst 2018 - wieder ans Netz gelassen. Heute begann EnBW trotz Corona mit der "Revision" des AKW.
Mit Beginn der Revision haben heute der BUND Baden-Württemberg, der Bund der Bürgerinitiativen Mittlerer Neckar e.V. (BBMN) und die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt bei einer Pressekonferenz den Antrag auf Austausch wesentlicher Bauteile des AKWs Neckarwestheim ans Umweltministerium Baden-Württemberg vorgestellt.
Alle Infos und der Antrag finden sich unter anderem hier auf der Seite von .ausgestrahlt

Sonntag, 5. Juli: Anti-Atom-Sonntagsspaziergang Neckarwestheim

Weiterlesen: Atomausstieg sofort!Liebe Freund*innen, für Sonntag den 5. Juli 2020 laden wir Euch wieder zu einem Nachmittag mit Information und Protest ein! Das Thema unseres Anti-Atom-Sonntagsspaziergang zu den Neckarwestheimer Atomanlagen lautet:
"Alle 6 noch laufenden AKWs behindern die weitere Energiewende - Atomausstieg sofort!"
Für die Mobilisierung zu dieser Aktion haben wir gedruckte Flyer, die Ihr bei uns einfach per Email bestellen könnt.
Wir machen am 5. Juli eine „Protest-Demo“ vor das AKW. Bringt bitte jede/r eine NMS-Maske mit. Wir werden auf die Abstandsregel achten. Leider wird es keinen Kaffee & Kuchen geben - aber ein Infostand zum "selbst bedienen".
Und - wir freuen uns auf das Wiedersehen mit Euch!

Super-GAU am 26. April 1986 - 34.Tschernobyl-Jahrestag

Weiterlesen: Radioaktive Gefahr immer noch aktuell!Durch die seit Anfang April brennenden Wälder in der Umgebung von Tschernobyl entstehen 34 Jahre nach dem Super-GAU neue radioaktive Wolken. Mit Cäsium 137 und Strontium, die immer noch weiträumig in der Umgebung des havarierten Atomkraftwerkes vorhanden sind, kommen akute gesundheitliche Gefährdungen auf die Tagesordnung. Nicht nur in der Ukraine, wo auch die Hauptstadt Kiew bereits erreicht wurde, sondern bis nach Europa kommt die radioaktive Strahlengefahr. So wie in Fukushima Wind und Regen die Radioaktivi-tät von den Bergen permanent neu weiter verteilen, geschieht dies jetzt durch die Waldbrände in Tscherno-byl. Und wie 1986 und in den Folgejahren werden auch heute wieder von Verantwortlichen in Ost und West die gesundheitlichen Gefährdungen durch die radioaktive Strahlung klein geredet und geleugnet.

34.Tschernobyl-Jahrestag: Trotz Absage der Mahnaktion durch das Ordnungsamt: Initiativen fordern das Abschalten von GKN II

Weiterlesen: Tschernobyl darf sich in Neckarwestheim nicht...(Gemeinsame Presse-Info der Neckarwestheimer Anti-Atom-Initiativen) Die traditionelle Mahn- und Protestaktion am 34. Tschernobyl-Jahrestag vor dem Tor des AKW Neckarwestheim wird abgesagt. Das Ordnungsamt Ludwigsburg hatte zuvor deutlich gemacht, dass es die Aktion auch unter Schutzzusagen der Veranstalter nicht genehmigen werde. Die veranstaltenden Anti-AKW-Gruppen der Region bedauern dies, da der Infektions-Schutz aller TeilnehmerInnen die oberste Priorität gehabt hätte. „Das Recht auf politische Meinungsäußerung muss auch in Pandemie-Zeiten angemessen möglich sein“, fasst Dr. Jörg Schmid von der Aktion „Strom ohne Atom“ für die Veranstalter zusammen. Einen Rechtsstreit durch die Instanzen habe man aber nicht gehen wollen.

Langfristiger Umgang mit Atommüll ungeklärt

Weiterlesen: Transporttermin (Bündnis CASTOR-Stoppen - https://castor-stoppen.de, 14.03.2020) Es waren leider nicht die umfangreichen Kritikpunkte am Sicherheitskonzept des Transports oder der Einlagerung des Atommülls im Zwischenlager Biblis, die für den am Donnerstag-Abend verkündeten Castor-Stopp sorgten. 6.000 Beamt*innen der Bundespolizei sollen gegen die Infektion mit dem Corona-Virus geschützt werden, begründet Bundesinnenminister Seehofer die Absage des Transporttermins für „Anfang April“. Dieser sinnlose Atommülltransport ist also nur verschoben und soll zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden. Warum gibt es diese CASTOR-Transporte überhaupt?

Videomitschnitt der Demonstration am 8. März 2020 zum AKW Neckarwestheim

Weiterlesen: 9. Jahrestag der Atom-Katastrophe in...Im Artikel ein zweistündigser Videomitschnitt der Demonstration mit allen Redebeiträgen. Kundgebung in Kirchheim/Neckar, Demoumzug zum und Kundgebung beim AKW Neckarwestheim.
Die einzelnen Reden findet Ihr bei folgenden Zeiten:
 
40:19    Frau Norimatsu - Aktuelle Situation in Fukushima
50:55    Dr. Jörg Schmid - IPPNW-Kampagne Olympiade Japan
57:40    Grußwort der Anti-Atom-Bewegung in Kyoto
1:01:40 Christfried Lenz - Energiewende und Kohle-, Gas- und Atom-Ausstieg
1:24:00 Hans Heydemann zur Situation in Neckarwestheim

Redebeitrag von Christfried Lenz bei der Fukushima-Demo am 8.3.20

Weiterlesen: Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter! Danke, dass ich einige Sätze an euch richten darf!
Das eigentlich Unfassbare ist eingetreten:  Bei den Problemen in Fukushima ist kein Ende abzusehen, die Atommülllagerung ist nach wie vor ungeklärt – und doch wird seit einiger Zeit ein erneuter Ausstieg aus dem  Atomausstieg wieder thematisiert.  Zum Beispiel von einem so exponierten Politiker wie dem NRW-Ministerpräsidenten und möglichen CDU-Kanzlerkandidaten Armin Laschet.
Der Boden, dass es hierzu kommen konnte, wurde von langer Hand bereitet. Entscheidend für die Erfolge der Anti-AKW-Bewegung war ja gewesen, dass sie nicht nur die Atomenergie ablehnte, sondern mit der lachenden Sonne die Alternative präsentierte: nämlich die erneuerbaren Energien.  -  Und genau hier: an der Möglichkeit der lebensfreundlichen Alternative zur Atomkraft – setzten die Kräfte, die die Profitmaximierung dem Lebensschutz vorziehen, die Axt an.

Starke Demonstration in Neckarwestheim zum Fukushima-Jahrestag

Weiterlesen: (Presseinfo 08.03.2020 Bündnis Fukushima - Neckarwestheim www.endlich-abschalten.de) Auf Einladung des Bündnisses „Fukushima-Neckarwestheim“ fand heute am 08.03.2020 anlässlich des 9. Jahrestages (11. März) des dreifachen Super-GAUs in Fukushima/Japan eine Demonstration zum Atomkraftwerk Neckarwestheim statt. Die Katastrophe in Japan ist auf absehbare Zeit immer noch nicht im Griff. Sie belastet dort das ganze Land, hat aber über Wasser, Luft und Warenverkehr Folgen für die ganze Welt. Nicht erst die aktuelle globale Virus-Welle zeigt, dass die Menschheit gegen derartige Bedrohungen gemeinsam und nachhaltig vorgehen muss. Leider passiert dieses Jahr das Gegenteil: die radioaktiven olympischen Spiele in Japan sind doppelt fatal: einerseits werden alle beteiligten Menschen gesundheitlich gefährdet, andererseits stärkt die Olympiade die unglaubliche Verharmlosung der Atomkatastrophe.

Fukushima > Tokio - Atomausstieg sofort! Klimaschutz braucht Energiewende!

Weiterlesen: Fukushima-Demo am 8. MärzLiebe AKW-Gegner*innen, auch im Jahr 2020 rufen wir Euch zum Jahrestag der Fukushima-Atomkatastrophe zur Teilnahme an unserer Abschalt- und Energiewende-Demo am Atomstandort Neckarwestheim auf! 
Für die kurzfristige Mobilisierung haben wir noch Flyer und Plakate, die ihr formlos per mail bei uns bestellen könnt!
Im Artikel findet Ihr den Aufruf zur Demo, alle weiteren Infos gibt es auf der Bündnis-Homepage: www.endlich-abschalten.de

Demo zum Atomkraftwerk Neckarwestheim
Sonntag, 8. März 2020, 13 Uhr
13 Uhr - Start: Bahnhof Kirchheim am Neckar

Flugverbot & CASTOR-Loks - Transporttermin vom 25. März bis 5.April ?!

Weiterlesen: CASTOR-Transport nach Biblis stoppen!Am 14. Februar hat das zuständige Bundesamt BASE  (vormals BFE) die Transportgenehmigung für  6 CASTOREN mit hochradioaktivem Atommüll von der Plutoniumfabrik Sellafield (GB) nach Biblis erteilt. In den Folgejahren sollen weitere CASTOR-Transporte nach Philippsburg, Isar und Brokdorf folgen. Wir lehnen diese sinnlosen Atommüll-Verschiebungen ab. Es gibt kein vertretbares Konzept für den langfristigen Umgang mit dem hochradioaktiven Atommüll. Die seit 2005 neu geschaffenen Standort-Zwischenlager werden zu unsicheren Langzeitlagern, weit über die genehmigten 40 Jahre hinaus.