AKW soll ohne Austausch der beschädigten Dampferzeuger nicht wieder ans Netz dürfen

b_215_215_16777215_00_images_stories_akt20_gkn-042020.jpg(19.06.20) Untersuchungen im AKW Neckarwestheim II haben im September 2019 zum dritten Mal in Folge Schäden in den Dampferzeugern aufgedeckt. Fast 300 Rohre weisen zum Teil tiefgehende Risse auf. Expert*innen warnen, dass ein Bruch der Rohre einen Störfall bis hin zur Kernschmelze auslösen könnte. Trotzdem hatte das Umweltministerium in Stuttgart den Reaktor - wie schon nach den Rissfunden im Herbst 2018 - wieder ans Netz gelassen. Heute begann EnBW trotz Corona mit der "Revision" des AKW.
Mit Beginn der Revision haben heute der BUND Baden-Württemberg, der Bund der Bürgerinitiativen Mittlerer Neckar e.V. (BBMN) und die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt bei einer Pressekonferenz den Antrag auf Austausch wesentlicher Bauteile des AKWs Neckarwestheim ans Umweltministerium Baden-Württemberg vorgestellt.
Alle Infos und der Antrag finden sich unter anderem hier auf der Seite von .ausgestrahlt