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Rückschau zum Sonntagsspaziergang am 3. Februar
Seit der Atomkatastrophe im März 2011, also innerhalb von nunmehr acht Jahren, sind mit dem sogenannten Atomausstieg nur zwei AKWs abgeschaltet worden - und aktuell immer noch sieben Atomkraftwerke in Betrieb. Diese bremsen inzwischen zusammen mit den Kohlekraftwerken die weitere rasche Energiewende aus und verstopfen die Leitungen mit fossilem, umweltschädlichem Strom. Erst Ende 2019 soll mit Philippsburg 2 ein weiteres AKW vom Netz; die sechs größten und gefährlichsten Atomkraftwerke in Deutschland dürfen mit diesem sogenannten Atomausstieg von 2011 sogar noch bis Ende 2021 und Ende 2022 weiter laufen.
So nicht – Atomausstieg sieht anders aus!
Im Artikel könnt Ihr den Redebeitrag von H. Würth an diesem kalten Sonntag Nachmittag vor dem AKW Neckarwestheim anhören.
Im März gibt es dann keinen Sonntagsspaziergang, sondern die große Fukushima-Jahrestag-Demo am 10.3. Der nächste Anti-Atom-Protestspazerigang zum AKW findet dann wieder am Sonntag, 7. April statt, Treff 14:00 Uhr auf der "Schönen Aussicht".
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Aufruf des Bündnis Fukushima-Neckarwestheim zur Demo am 10. März 2019
Am 11. März 2011 kam es in Fukushima (Japan) in drei Atomreaktoren zur radioaktiven Kernschmelze. Bis heute dauert die unkontrollierte, gesundheitsgefährdende Freisetzung von Radioaktivität in die Umgebung und das Meer an. Die gesundheitlichen Folgen der radioaktiven Verstrahlung werden weiter verharmlost und geleugnet.
Weiterlesen: FUKUSHIMA: Energiewende jetzt statt Atom & Kohle!
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Liebe Freundinnen und Freunde, wir bitten um Unterstützung für die Demonstration "Fukushima: Energiewende jetzt statt Atom & Kohle!" am 10. März:
Demo zum AKW Neckarwestheim
"Fukushima:
Energiewende jetzt statt Atom & Kohle!"
Sonntag, 10.03.2019
Beginn 13:00 Uhr
Treff: Bahnhof Kirchheim/Neckar
www.endlich-abschalten.de
Veranstalter*innen: Bündnis Fukushima-Neckarwestheim (Einzel-Initiativen hier)
Weiterlesen: Unterstützer*innen gesucht: Demo "Fukushima:...
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03. Februar 2019 - Sonntagsspaziergang zum AKW Neckarwestheim
Nach dem Super-GAU im März 2011 in Fukushima/Japan - in drei Atomkraftwerken kam es zu einer radioaktiven Kernschmelze - gab es in Deutschland trotzdem keinen sofortigen Atomausstieg. Genau dies wurde jedoch politisch als Tatsache dargestellt und ist leider bis heute Teil der öffentlichen Wahrnehmung und Meinung.
Die Fakten sehen anders aus: statt des sofortigen Atomausstiegs wurden nur 8 Atomkraftwerke abgeschaltet, die anderen 9 Atomkraftwerke erhielten eine Betriebserlaubnis über viele weitere Jahre und erzeugen weiter hochradioaktiven Atommüll sowie umwelt- und gesundheitsschädlichen Atomstrom.
Weiterlesen: Atomstrom: Schluss jetzt - Atomausstieg sofort!
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Rückblick zum Dezember-Sonntagsspaziergang
In den letzten 10 Jahren hat sich die dezentrale, regenerative Energiewende sehr gut entwickelt und die Prognosen der Stromerzeugung jährlich übertroffen. Wind und Sonne liefern seit Jahren einen stark zunehmenden Anteil der Stromversorgung. Inzwischen stehen sich zwei total unterschiedliche Erzeugungs- und Besitzstrukturen gegenüber: Auf der einen Seite die bisherigen Konzerne mit ihren fossilen Atom- und Kohlekraftwerken, die weiter umweltschädlichen und gesundheitsgefährdenden Strom aus Großkraftwerken erzeugen wollen. Auf der anderen Seite die dezentralen, lokalen Windräder und über 1,5 Millionen Photovoltaikanlagen, die umweltfreundlichen Strom liefern - sich jedoch zu 95% nicht im Besitz der Energiekonzerne befinden. Deshalb gibt es jetzt massiven politischen Gegenwind.
In seiner ausführlichen Rede informierte Heiner Blasenbrei-Wurz beim Sonntagsspaziergang über den Stand der Dinge. Ihr könnt den Beitrag hier nachhören.
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Info & Protest - Anti-Atom-Sonntagsspaziergang zum AKW Neckarwestheim
2.12. - Mit dem Energie-Experten Heinrich Blasenbrei-Wurtz
Im ersten Halbjahr 2018 gab es einen neuen Rekord bei der regenerativen Stromerzeugung. Der Anteil der Nettostromerzeugung durch erneuerbare Energien - hauptsächlich Wind und Photovoltaik - lag bei 41%. Das ist die gute Nachricht. Durch die neuen rechtlichen Zwangsvorschriften mit den jährlichen Zubaukorridoren bei Wind an Land und bei Photovoltaik in Verbindung mit dem Ausschreibungszwang wird seit 2017 der Zubau von neuen Windrädern und neuen Photovoltaikanlagen massiv ausgebremst. Eine Folge davon: in Baden-Württemberg werden in den nächsten Jahren überhaupt keine neuen Windräder mehr gebaut werden!







